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August Klughardt

Portrait August KlughardtAugust Klughardt (geboren am 30. November 1847 in Köthen, gestorben am 3. August 1902 in Roßlau) schrieb seine ersten Kompositionen für einen am Gymnasium gegründeten Schülerzirkel, dessen Leitung ihm anvertraut war. Bei Eduard Thiele in Dessau nahm er Klavierunterricht, der offensichtlich so erfolgreich war, dass der Gymnasiast Klughardt bereits 1864 als Solist mit Mendelssohns g-Moll-Klavierkonzert bei einem Abonnementskonzert auftreten konnte. Das anschließende Musikstudium in Dresden absolvierte er in einem Jahr.

1867 begann Klughardt sein Laufbahn als Kapellmeister, die ihn zunächst innerhalb von 15 Jahren in raschem Wechsel an die Stadttheater Posen, Neustrelitz, Lübeck, an das Hoftheater Weimar und wieder nach Neustrelitz führte. Der Umgang mit Liszt in Weimar wirkte befruchtend auf sein Kompositionstalent und ließ ihm später zum begeisterten Wagner-Verehrer werden.

Auf Vorschlag seines alten Lehrers Thiele wurde er 1882 dessen Nachfolger als Hofkapellmeister in Dessau. Was Thiele begonnen hatte, setzte Klughardt würdig fort. Unter seiner Stabführung kamen mit Ausnahme des „Parzifal" sämtliche Werke Wagners zur Aufführung. Schon 1893 erlebte Dessau die erste geschlossene Darstellung des „Ring des Nibelungen". Diese verantwortungsbewusste Wagnerpflege brachte dem Dessauer Hoftheater endgültig den Beinamen „Nördliches Beyreuth" ein und führte auch zu einer engen Kooperation mit der Festspielstadt (Austausch von Sängern und Musikern).

Klughardt brachte die Dessauer Hofkapelle auf eine hohen Stand. Auch der Theaterchor hatte einen so guten Ruf, dass Ende des 19. Jahrhunderts regelmäßig ein aus ca. 20 Mitgliedern bestehender Teil zum Covent-Garden-Theater nach London reiste, um dort den Stamm des Chores bei der Aufführung deutscher Opern zu bilden.

Mit seinem überraschenden Tod ihm endete in Dessau die bemerkenswerte, über 100 Jahre durchgängig andauernde Ära der „komponierenden Chefdirigenten" (die erst in neuerer Zeit mit Heinz Röttger für 23 Jahre wieder auflebte).

Klughardt komponierte 4 Opern, 5 Sinfonien, Solokonzerte, Oratorien, Kammermusik, Sololieder und zahlreiche Chorwerke für verschiedene Stimmlagen. Seinen Opern war kein nachhaltiger Erfolg beschieden, gerieten sie doch schon bei den Zeitgenossen in den Ruf der „zu treuen Copien des Stils ihres Meisters" und er selbst mit dieser Gattung in den Ruf eines „Circumpolaren" um Richard Wagner. Die Sinfonien, Solo-Konzerte und Kammermusikwerke waren dagegen für einige Zeit in den Konzertsälen Europas heimisch und werden gelegentlich noch heute zu Gehör gebracht. Klughardts Liedkompositionen und oratorischen Werke galten als solche von überregionalem Rang und wurden den großen Musikschöpfungen des 19. Jahrhunderts an die Seite gestellt.

 

Aktuelle Termine

Konzerte

Montag, 26. März 2018
Öffentliche Chorprobe im Klinikum Dessau
Sonntag, 22. April 2018
1. Frühlingskonzert in Löberitz
Samstag, 28. April 2018
2. Frühlingskonzert in Quellendorf
Sonntag, 29. April 2018
3. Frühlingskonzert in Dessau
Sonntag, 06. Mai 2018
4. Frühlingskonzert in Dessau
Sonntag, 27. Mai 2018
15. Pfingstsingen in Dessau
Sonntag, 01. Juli 2018
Gondelsingen im Wörlitzer Park

Chorproben

05. März 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
12. März 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
19. März 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
09. April 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
16. April 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
23. April 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
30. April 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
07. Mai 2018, 19:00 Uhr
Chorprobe im Klinikum Dessau
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